Bernitt/Sagenhaftes

Spuk an der Eiche


Im Jahre 1233 wurde das Dorf "Brunit" dem Kloster Rühn unterstellt. In der Nähe des Dorfes lebte im 13. und 14. Jahrhundert eine Adelsfamilie namens "Braun". Wahrscheinlich ist der Dorfname "Brunit" darauf zurückzuführen. Die Wenden als erste Bewohner wurden von einwandernden Deutschen verdrängt. Die späteren Bauern konnten an beiden Seiten der Straße soviel Wald roden, wie sie wollten und wie es in ihren Kräften stand. Solche Orte wurden seiner Zeit "Waldhufendörfer" genannt. Die Ausübung der Jagd war den Bauern verboten. Dagegen mussten sie jedes Mal die Bützower Jäger mit Naturalien unterstützen. Der Dorfname "Brunit" wandelte sich allmählich durch Sprachverschleißung in "Bernitt" um. Bis zum 18. Jahrhundert gehörte Bernitt zum Kloster Rühn. Dann wurde es Domanialdorf (land- und forstwirtschaftlich staatlicher Großbesitz). Bernitt war durch seinen alljährlich abgehaltenen Jahrmarkt bekannt, dessen Blütezeit in die Mitte des vorherigen Jahrhunderts fällt. Das Handwerk war dabei besonders zahlreich vertreten.















 

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