Geschichtliches über Göllin
1186 Coleniu wird nach Trautmann fehlerhaft sein
1260 / 1272 Goldine heute Göllin
Goldine, Goldin, Gollin, Göllin wird abgeleitet vom slawischen Gola - Heid (Waldung) also Heideort.
Göllin, zwischen 1171 und 1178 errichtet, war bis 1648 bishöfliches Bauernhof und war nach dem 30 jährigen Krieg und dem Bauernlegen bis auf 5 Bauernstellen vernichtet.
Die Ausbeutung der Landarbeiter endete 1945. Sie wurden Herren auf eigenem Grund und Boden. Eine LPG wurde kurz danach von dem fortschrittlichsten Bauern gegründet. Bis 1961 wurde ein Kindergarten errichtet. Ein Kinderhort war bis 1965 mit 80 Plätzen vorhanden. Göllin wurde 1963 an das öffentliche Netz der Energieversorgung angeschlossen. Von 1963 - 1965 ist die Straße von Göllin nach Hermannshagen ausgebaut worden. 1963 wurden im Ortsteil Göllin 30 Wohneinheiten im Rohbau fertiggestellt, die 1964 bezugsfertig waren. Das Postamt Göllin wurde 1974 dem Postamt Bützow zugeordnet. 1986 feierte das Dorf sein 800 jähriges Bestehen. 1994 bewilligte das Landwirtschaftsamt in Güstrow Fördermittel. Somit bekam die Straße eine neue Asphaltdecke. Ein reizvoller Anblick sind die Bauernhäuser mit Rohrdach.
