Hermannshagen

Geschichtliches über Hermannshagen


1233 gehörte Herrmannshagen zum Kloster Rühn und war als Hofstelle eingerichtet. In den folgenden Jahrhunderten wechselte Hermannshagen mehrmals in Ritterguts- oder Klosterbesitz. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis 1945 war das Gut Domäne. Mit Unterstützung eines Vereins soll im leerstehenden Gutshaus eine Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche errichtet werden. Restauriert wurde das ehemalige Lehrer- und Schreiberhaus.


Das Gutshaus


Das Gutshaus in Hermannshagen ist ein Barockbau und zeugt von der ländlichen Baukunst in Mecklenburg. Es entstand 1769 und war ursprünglich ein Fachwerkbau. Hermannshagen war vermutlich schon 1233 Teil des Klosters Rühn. Die große Entfernung zum Kloster machte die Errichtung eines Hofes erforderlich. Im 16. Jahrhundert war Hermannshagen ein Rittergut und wurde 1596 mit beiliegenden Besitztümern an den Herzog Ulrich verkauft, der es später an das Kloster Rühn abtrat. Als das Kloster aufgelöst wurde, ging der Besitz zurück an den Landesherren, der es in der Folgezeit verpachtete. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des 2. Weltkrieges war der Besitz Staatsdomäne. Seit 1989 stand das Gutshaus bis auf vier Räume leer. Um die Erhaltung des denkmalgeschützten Baudenkmals bemüht sich der 1999 gegründete Verein "Gutshaus e.V.".










 

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