Die Kirche von Kambs
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Aus dem Jahr 1306 stammt die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Rukieten in einer Pfandurkunde als "Rukitne". Die Gründung des heutigen Dorfes Rukieten wird in mündlichen Überlieferungen auf eine Neuansiedlung im 30 - jährigen Krieg zurückgeführt, nachdem eine erste Siedlung zerstört wurde. |
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Das Langschiff und der Turm wurden 1860 im neogotischen Stil neu errichtet. |
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Zu dieser Zeit erhielt die Kirche eine neue Kanzel, da die alte, aus der vorreformatorischen Zeit stammend und damit die älteste in Mecklenburg, ab 1900 im großherzoglichen Museum zu Schwerin stand. Der zweiflüglige Schnitzaltar stammt aus dem 15. Jahrhundert. In dessen Schrein sind die apokalyptische Madonna, in seinen Flügeln in zwei Reihen Apostel und Heilige und auf den Flügelrückseiten gemalte Passionsszenen dargestellt. Aus noch früherer Zeit stammt ein frühgotisches Portal mit Rundstäben und Hohlkehlen in der im gotischen Stil errichteten Eingangshalle. |
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Die Feuerwehr von KambsVon 1905 bis zur Gründung der Wehr wurden alle arbeitsfähigen Männer zur Brandbekämpfung herangezogen. Es wurden Eimerketten gebildet, um mit Ledereimern Feuer zu löschen. Die Modernisierung des Löschangriffs wurde vollendet mit der Anschaffung einer Handspritze mit Gespannpflicht für sechs Pferde. Zur Bedienung wurden acht Mann gebraucht und eine zweite Mannschaft zum Wechsel benötigt. In Kambs wurde 1935 die erste Motorspritze stationiert. Im Jahre 1937 wurde in Vorbeck die Freiwillige Feuerwehr gegründet, diese wurde in der Dorfmitte neben der Schmiede eingerichtet. Während der Nazizeit und im Kriegsverlauf hatte die Wehr eher die Gestalt einer polizeiähnlichen Truppe. In der Nachkriegszeit ist die Zerstörung und Armut nicht spurlos an der Feuerwehr vorbeigegangen. Zahlenmäßig war die Wehr gut vertreten, aber es war unmöglich die Kameraden auszurüsten. 1965 wurde neben dem damaligen Gerätehaus ein neuer Schlauchturm errichtet. Im Jahre 1970 wurde in Vorbeck ein Feuerlöschteich angelegt. In Kambs wurde der Dorfteich ausgebaggert, diese Arbeiten mussten durch das Unternehmen abgebrochen werden, weil die Raupe im Schlamm versank. Dadurch entstanden zwei kleine Teich in Kambs. Die Wehr feierte am 03. 07. 1987 ihr 50jähriges Bestehen mit einem Kameradschaftsabend. Am 30. 04. 1998 war die Einweihung des neuen Gerätehauses und des Gemeindezentrums, das den Kameraden als Schulungs- und Versammlungsraum zur Verfügung steht. Die Jugendfeuerwehr wurde am 29. 10. 1998 gegründet. Im Jahr 2000 wurde das alte Gerätehaus renoviert, um dort diverse Gerätschaften unterzubringen. Die Löschwasserentnahmestelle in Kambs wurde vom Umweltamt ausgebaggert. |
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