Passin

Geschichtliches über Passin



1236 Partzin
1329 Partzin, Partzyn
1333 Partzin

Deutung des Ortsnamen:

alter Flurname Passina, Identisch mit polnischem Flurnamen Parscyna,
Stammwort polnisch und niedersorbisch prach = Rände,
am ehesten abgeleitet von einem Personennamen,
altpolnischer Personenname Parchyna


1236 Ort Partzin erstmalig urkundlich erwähnt
1329 bestätigt Johann Bischof von Schwerin eine zur Bützowschen Stiftskirche gehörige Kapelle zu Passin
1644 Passin wird herzogliches Domanium
1823 Passin gehörte noch zum Stiftsland Schwerin
1838
14 3/4 Hüfner, 2 Büdner, 1 Krug, 1 Schule, 1 Kapelle, 1 Erbschmiede sind im Ort ansässig
1838 Passin nun Amt Bützow angehörig
1890 201 Einwohner in Passin
1902 176 Einwohner in Passin
1912 181 Einwohner in Passin
1912 - 1918 bis nach dem 1. Weltkrieg wurden noch Trachten getragen, ab Ortname Passin wurde Zepeliner Tracht getragen
1925 Passin ist ein Bauernhof geworden
1929 Kapelle feierte 600 jähriges Jubiläum
1937 Gemeinde Friedrichshof an Gemeinde Passin gelegt
1940 - 1945 ging Nachtwache ins Dorf
nach 1945 erhielt Passin elektrischen Strom
1954 wurde LPG Typ I "Rotes Banner" aus überwiegend ÖLB - Flächen gebildet
1967 Zusammenschluß der LPG`n
1978 Gründung des BSG - Reitsport`s
ca. 1980 alle Haushalte an zentrales Wasserversorgungsnetz angeschlossen
1991 / 92 auf Reiterhof wurde Reiterhalle und Gaststätte fertiggestellt
1992 Vergrößerung der Reithalle
1993 aus Schulenburg und Partner GmbH wird Reiterhof Passin GmbH
1995 Umwandlung von Reiterhof GmbH in Reiterhof Herzog & Co KG

Die Kapelle


Erstmals erwähnt wurde eine Kapelle in Passin 1329, denn am 24. März diesen Jahres wurde der Bau eines kleinen Gotteshauses im Ort bestätigt.


Die heutige Kapelle, ein in der Mitte des Dorfes auf einer Anhöhe gelegener Fachwerkbau, stammt aus dem 17. Jahrhundert.


Die Feuerwehr


Die Herzöge Johann Albrecht und Ulrich erließen im Jahre 1562 eine Feuerordnung. Diese war vermutlich die erste. Sie enthielt allgemeine Grundsätze für`s Feuerlöschwesen des 16. Jahrhunderts, unter anderem aber wurde empfohlen, dass alle viertel Jahre die Feuerstätten in den Häusern zu kontrollieren seien. Am 27.01.1925 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Durch Spenden der Dorfbevölkerung wurden die notwendigen Dinge für den Brandschutz angeschafft. Eine von Pferden gezogenen Handdruckspritze und einige Ledereimer gehörten dazu. In den dreißiger Jahren wurde schon mit Tragkraftspritzen gelöscht. Im Jahre 1944 bekam die Wehr ein Tragkraftspritzenanhänger mit T 58. Je weiter die Entwicklung, desto moderner und leichter sind die Einsätze zu bewältigen. Eine Frauengruppe wurde am 01. Februar 1963 ins Leben gerufen. Am 06. Oktober 1963 wurde dann die Arbeitsgemeinschaft "Junge Brandschutzhelfer" gegründet, diese zählte 1995 schon 16 aktive Kameraden. Dreimal hintereinander wurde die Freiwillige Feuerwehr Passin "Beste Wehr des Kreises Bützow". Ein Kleinlöschfahrzeug vom Typ B 1000 erhielt die Wehr 1975. Heute zählt die Wehr 51 Kameraden, davon sind 20 Männer, 12 Frauen, 3 passive und 15 Kameraden der Jugendfeuerwehr. Viele Mitglieder sind schon jahrelang dabei. Zum 70. Geburtstag der Wehr, im Jahre 1995, bekamen die Kameraden ein neues Löschfahrzeug vom Typ "TSF / W" aus Karlsruhe. Dies war ein langersehnter Wunsch der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Passin.




Bei der Renovierung des Gerätehauses, der Errichtung eines Schlauchturmes und eines Schulungsraumes half die Jugendfeuerwehr fleißig mit.

 

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