Geschichtliches über Peetsch
![]() 1233 wird Peetsch zusammen mit der Rühner Klostergründung erstmals urkundlich erwähnt. Es war ein Bauerndorf mit zehn Hofstellen. 1767 wurden die Peetscher Bauern in andere Dörfer umgesetzt und aus dem Dorf entstand mit den Jahren ein Gutshof mit einer Meierei. Erst 1934, als Peetsch zusammen mit Dreetz von einer Siedlungsgesellschaft aufgekauft wurde, siedelten wieder Bauern in Peetsch. Das Gut wurde in 12 Siedlerstellen geteilt, von denen fünf neue Siedlungshäuser erhielten. 1996 siedelt sich ein Landwirt aus Nordrhein-Westfalen an, der einen Rinderzuchtbetrieb aufbaut. Das Rindfleisch wird sonnabends auf dem Hof direkt vermarktet. Im Ort befindet sich ein Landschulheim, das ein attraktiver Freizeittreff für Kinder ist. Gleich hinter dem Dorf schließt sich das NSG Peetscher See an. Seit 1957 ist dieses Gebiet unter Naturschutz gestellt und hat eine Größe von 166 ha. Davon nimmt der Peetscher See eine Fläche von 72 ha ein. Das Besondere ist hier, daß sich an das NSG Peetscher See ein LSG anschließt. Vor allem als Vogelschutzgebiet und Brut- und Jagdrevier des Seeadlers ist das Naturschutzgebiet von Bedeutung und lädt zum Wandern und Beobachten ein. |

