Die Schwaaner Warnowbrücke
| Eine sehr alte, interessante und auch wunderschöne Sehenswürdigkeit in Schwaan ist die Hubbrücke, die östlich der Altstadt über die Warnow führt. | |
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Die alte Warnowbrücke war eine Klappbrücke, die bei Schiffsverkehr geöffnet wurde. Brückenwärter war ein Handwerker, der in der Nähe wohnte und bei Bedarf gerufen wurde. Die Schiffe tuteten, was für die Kinder gleichzeitig ein Signal war, dass es an der Brücke etwas zu sehen gab. |
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Die stabile Holzkonstruktion der alten Warnowbrücke wurde im Laufe der Jahrhunderte häufig erneuert. Der ursprüngliche Holzbau wurde 1928 durch eine Eisen- und Stahlkonstruktion in Form einer Hubbrücke ersetzt. |
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Im zweiten Weltkrieg blieb Schwaan weitestgehend von Zerstörungen verschont, nur die Warnowbrücke wurde am 1. Mai 1945 gesprengt. Der beschädigte Hubteil wurde 1950 wieder erneuert. |
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An der Warnow befanden sich auch mehrere Wäschestege, wo die Frauen sich in der Woche trafen, um ihre Wäsche zu spülen. |
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1928 wurde die Jahrhunderte alte Holzbrücke über die Warnow durch eine neue Brücke aus Stahlbeton und Stahl ersetzt. Diese wurde am 1. Mai 1945 zerstört und später wieder aufgebaut. |
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Nach dem zweiten Weltkrieg nahm durch die Flüchtlingsströme die Bevölkerungszahl stark zu. 1956 wurde die neue Schule eingeweiht. Die Stadt wurde 1958 an die zentrale Wasserversorgung und 1961 an die Ferngasversorgung angeschlossen. Es erfolgte die Gründung einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) und die Verstaatlichung privater Betriebe. An der Warnow entstand das Naherholungszentrum „Sandgarten“. Nach 1990 kam es zur Reprivatisierung von Unternehmen und zur Gründung neuer Privatbetriebe. Es erfolgten Maßnahmen zur Stadtsanierung und die Belebung historischer Traditionen. |
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