Die Natur um Zepelin
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Am Anfang des 19. Jahrhunderts entstand die Idee, einen Wasserweg von Güstrow nach Rostock durch die Nebel und einen Kanal zu führen. Ein weitere Kanal sollte zum Plauer See führen. Berlin sollte somit über Elde, Müritz und Havel erreichbar sein. 1886 bewilligte der Landtag Kosten für den Teilabschnitt Güstrow - Bützow, die Weiterführung nach Plau wurde jedoch zurückgestellt. Erfahrungen vom Nord - Ostsee - Kanal und Oder - Spree - Kanal wurden ausgewertet und man strebte dem neuesten technischen Stand an. 1894 erfolgten die ersten Vermessungsarbeiten und im Sommer 1895 wurde mit den Erdarbeiten begonnen. (überwiegender Teil manuell, obwohl auch Schwimmbagger eingesetzt wurden.) Fertiggestellt wurde der Güstrow - Bützow - Kanal im November 1896. Zur gleichen Zeit wurden zwei Schleusen und Schleusenwärtergehöfte gebaut. |
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Das erste Schiff fuhr aber schon am 20. Oktober 1896. Trotz des vorhandenen Pfades fand kein Treidelverkehr statt. Hauptsächlich Prähme mit kleinen Schleppern sorgten für den Güterverkehr, aber auch "Lustfahrten" nach Bützow und Rostock waren von Güstrow aus möglich. Nach dem ersten Weltkrieg verlor der Kanal, durch den Brand der Zuckerfabrik und zu geringer Wassertiefe bedingt, an Bedeutung. |
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Heutzutage kann der Kanal zum Wasserwandern genutzt werden, außerdem kann man auch schöne Spaziergänge am Ufer entlang machen. Dabei kann man zahlreiche bedrohte Tierarten wie z.B. Frösche, Kriechtiere, Reiher und Kraniche und vieles mehr sehen, die hier angesiedelt sind. |
